Gratis MP3s online hören

Im Netz Musik hören, gratis, legal(?) und dann eventuell sogar noch “gute” Musik: Dafür gibt es einerseits die Radioperlen. Andererseits stößt man immer öfter auf “webbasierte” Angebote, zum Beispiel ajaxTunes, MP3tunes und Sideload. Hinter allen Angeboten steckt ein gewisser Michael Robertson, u. a. Gründer von mp3.com. Gerade Sideload ist besonders interessant. Im Angebot stehen zur Zeit 96.689 Tracks von 13.866 Künstlern, größtenteils sehr bekannten. Wohlgemerkt, in der Gratis-Version kann man sich die MP3s nicht herunterladen, sondern nur anhören.

Ob das Angebot in der Form legal ist? Schwer zu sagen. Die Nutzung dieses Angebotes ist daher ausdrücklich nicht zu empfehlen – aber mein Gott, man wird ja mal darüber sprechen dürfen, ganz neutral.

Update: Die Links zu den erwähnten Anbietern wurden aufgrund rechtlicher Bedenken wieder entfernt.

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4 Reaktionen zu “Gratis MP3s online hören”

  1. Siegfried

    Hi,
    wo ist der Unterschied zwischen “nur” anhören und download? Notfalls wirft man einen Blick in die html- oder JavaScript-sourcen, findet dort eine url, und wirft wget an. Diese Unterscheidung ist Augenwischerei.
    Naja, mir kann’s egal sein: Mein Musikgeschmack liegt nicht im Mainstream. Das, was ich mir gerne anhöre, gibt’s so gut wie nie im Internet. Dafür sind die entsprechenden CD’s auch nur extrem selten kopiergeschützt. Für mich könnte diese Idee in anderer Hinsicht interessant werden. Ich bastle an 3D-Welten in vrml und würde gerne hier und da zur Stimmung passende mp3-Clips mit einbinden. Wenn ich die wrl-Fles zippe, dann ist die url auch nicht mehr so ohne weiteres zu finden. Ein Download wäre also nicht so einfach möglich. Wenn Sowas legal sein sollte, würde das meine Möglichkeiten deutlich erweitern. Mal sehen…

  2. Jan

    @Siegfried:

    Notfalls wirft man einen Blick in die html- oder JavaScript-sourcen, findet dort eine url, und wirft wget an. Diese Unterscheidung ist Augenwischerei.

    Klar, diese Möglichkeit gibt es. Aber es wird ja offiziell “nur zum Anhören” angeboten. Ich könnte mir vorstellen, dass es daher juristisch anders bewertet wird – vielleicht aber auch nicht…!?

  3. Siegfried

    Jaja, diese Juristen. Ich denke halt, daß diese Unterscheidung (“nur” anhören = legal, download = illegal) ziemlich künstlich ist. Andererseits, wenn es denn diese künstliche und von mir aus an den Haaren herbeigezogene Unterscheidung gibt, kann ich mir das vielleicht zunutze machen.

  4. apollon

    Da gilt wieder: Gut, dass wir darüber gesprochen haben. Vielen Dank, Jan.