Xubuntu: Mit Xfce gegen akute Langsamkeit
Manche mögen es ja gemütlich, aber mich macht es aggressiv. Lahme Rechner machen wirklich keinen Spaß, erst recht nicht, wenn es immer weiter bergab geht. Wobei es sich eher so anfühlt, als würde man mit einem schlecht aufgepumpten Klapprad und rostiger Kette bei Gegenwind bergauf fahren.
Mit der Zeit möchte man ja gehen und so verschlingt neuere Software immer mehr Power. Ein paar Möglichkeiten gibt es: Zum Beispiel die Hardware anpassen oder einfach gleich einen neuen Rechner kaufen. Arbeitsspeicher ist nicht mehr teuer, aber irgendwann sind auch hier alle Möglichkeiten ausgereizt.

Xubuntu 8.10 mit xfce elegant & mice 0.7
Und sonst? Etwas komfortabel darf es schon sein und ganz hässlich sollte das, worauf man viele Stunden seines Lebens starrt auch nicht sein. Xubuntu im Auslieferungszustand hat aber den Charme von Windows 98. Also muss man selbst ein bisschen Hand anlegen. Eine ganz wichtige Anlaufstelle ist XFCE-Look.org und als erste Amtshandlung habe ich mir erstmal ein schöneres Wallpaper zugelegt. Zweite Maßnahme: Ein passendes Dock suchen und installieren. Die Auswahl für (K/X)Ubuntu ist groß. Ich habe mich Cairo-Dock entschieden. Meine Anforderungen sind hier aber auch nicht groß. Es muss funktionieren und sollte sonst nicht nerven, also ausblendbar sein. Und hier endet die kleine Geschichte vom kleinen Betriebssystem mit dem kleinen aber feinen Desktop abrupt und vorläufig, denn weiter bin ich noch nicht gekommen. Es wird aber in diesem Blog in unregelmäßigen Abständen Updates geben, denn ein paar Verschönerungen dürfen noch dazukommen. Wer wie ich vor der Entscheidung steht, mit akuter Langsamkeit zu leben oder einen neuen Rechner anzuschaffen, sollte der “ressourcenschonenden Arbeitsumgebung” Xfce eine Chance geben.













