Manchmal gibt es Formulierungen, die man einfach mal festhalten muss. Da begehen drei Häftlinge auf Guantanamo Bay Selbstmord. Kein Wunder bei diesen Haftbedingungen, möchte man meinen.
Der Kommandeur des Guantanamo-Sonderkommandos dazu:
Harry Harris nannte die Suizide einen “Akt der Kriegsführung”. “Das war kein Akt der Verzweiflung”, so Harris. Die Gefangenen respektierten weder ihr eigenes Leben noch das der anderen. “Sie sind gerissen, sie sind kreativ, sie sind entschlossen”. (Quelle: tagesschau.de)
Da sich die Häftlinge im “am schärfsten bewachten Teil des Lagers” befanden, kann man “Akt der Kriegsführung” auch anders deuten. Es stellt sich nur die Frage, von welcher Seite der Akt begangen wurde?
(Randnotiz: Der Bremer Murat Kurnaz ist dort nach wie vor inhaftiert – seit 4 1/2 Jahren! -, obwohl der “Terrorismusverdacht” nicht bestätigt wurde.)
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