Der Vergleich mag etwas hinken, aber wenn ich im Straßenverkehr zu schnell unterwegs bin oder eine rote Ampel überfahre und dabei erwischt werde, komme ich fast immer glimpflich mit einer Strafe im zweistelligen Euro-Bereich davon. Dabei kann dieser Fehler zu schweren Unfällen mit Verletzten und Todesopfern führen. Wenn ich nun in diesem Beitrag ein Foto veröffentliche oder direkt verlinke, ohne es zu dürfen, mache ich ebenfalls einen Fehler, der allerdings keine ernsthaften Schäden beim “Opfer” verursacht. Werde ich dafür jedoch abgemahnt, komme ich nicht mit einem 20-Euro-Bußgeld davon. Da geht es um größere Summen, die letztlich meine wirtschaftliche Existenz gefährden können. Folglich geht es auf der anderen Seite um eine lukrative Einnahmequelle. Bekannt, schon oft thematisiert und schon wieder aktuell:
Apollon von finger.zeig.net wurde erneut abgemahnt und sieht sich zudem mit einer Einstweiligen Verfügung konfrontiert. Diesmal ist es nicht Marions Brötchen, sondern ein verlinkter Bierkrug aus Holland. In den Kommentaren auf finger.zeig.net taucht übrigens ein gewisser “Günter Frhr.v.Gravenreuth” penetrant und besserwisserisch auf. DER Gravenreuth?
Eigentlich sollte man nur noch im Netz publizieren, wenn man über ein dickes Sparbuch oder entbehrliche Wertgegenstände verfügt. Dieses Recht auf praktizierte Demokratie nimmt dann eben nur noch derjenige wahr, der es sich leisten kann. Basta!
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