Viermal Merkel-Podcast für 26.000 Euro

Apropos Merkel: Dass die Frau Bundeskanzlerin Schwierigkeiten hat, mit Geld umzugehen, ist ja spätestens seit ihrer ersten Scheckbuchsause bei den EU-Kollegen bekannt. Auch wenn es um eigene PR geht, lässt sie sich nicht lumpen und bezahlt für vier Ausgaben ihrer sinnfreien Podcasts 26.000 Euro an die betreuende Agentur.

Nochmal langsam: 26.000 Kröten für Digicam aufstellen, den Scheiß aufnehmen, abspeichern und hochladen. Dafür zahle ich doch gerne Merkelsteuer. Bei dieser Relation würde ich für 1.000 Euro in Betracht ziehen, die Merkel-Podcasts zu verlinken. Wäre doch nicht zuviel verlangt, oder?

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5 Reaktionen zu “Viermal Merkel-Podcast für 26.000 Euro”

  1. Marc

    Ne, ist nicht zu viel verlangt. Mich regt sowas auch immer auf. Da werden Gelder verschleudert, obwohl man über beide Ohren verschuldet ist. 26000EUR sind da ja noch eine kleine Summe, diverse andere Projekte verursachen ja noch deutlich höhere Verluste. Das ist ein Verhalten, das(zugegebenerweise) aber auch mit der letzten Regierung nicht besser war.
    “Wasser predigen und Wein saufen” :-(

  2. Jan

    Problem ist wohl: Sie haben einen Etat und der muss verprasst werden, sonst droht im nächsten Haushaltsjahr eine Kürzung.
    Klar, es gibt noch größere Verschwendungen, aber die vielen kleinen summieren sich…

    Ich würde auch nichts sagen, wenn die Sache sinnvoll wäre. Nur haben die ersten zwei Merkel-Podcasts (ich habe sie mir reingezogen) den Charme einer Neujahrsansprache.

  3. Robert

    Ach, wir haben eine Kanzlerin?
    Machts der Merkel nicht mehr? :-)

  4. Jan

    Der? Es heißt immer noch DAS Merkel – verdammt!
    Übrigens, Fußball und Merkel;-)

  5. chris

    na, die/das/der oder ob überhaupt merke(l)n,…. ist ba(h)rer unsinn
    über etwas derartiges eine meinung abzugeben; schlimmer ist das da eine ungestalt was anstellt, was ein (großer) teil der deutschen eigentlich gar nicht andenkt. diese (schein)demokratisch erkorene figur ist doch bloß spielball….. UND nur eine (wenn überhaupt) randbemerkung des geschichtlichen niedergangs
    …also, ich würde nur zu gern Nicht mit der figur tauschen, könnte nicht leben mit den gedanken – die die/der/das sich nicht macht:
    außenpolitik in nahost, verschweißte gullydeckel in stralsund, desolate “reformen” der innen”politik”,….. grch…pffff…