Verunglückter Rechtsstreit

Juristen, die vom Internet nicht viel verstehen, entwickeln sich langsam zu einer echten Plage. Mehr als fraglich ist bereits die Beantragung einer Klage gegen den Parteibuch-Blogger, die Kurzversion: Nennung und Verlinkung einer “Internetdomain” unterlassen. Es kommt aber noch schlimmer, denn es geht um www.schoggo-tv.20six.de, eine Adresse, die es – jedenfalls mit “www” – nicht gibt. Diese wird dann auch noch in der ausführlichen Begründung viermal wiederholt. Autsch…

[Nachtrag] Lawblog: Schoggo TV und die Links

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5 Reaktionen zu “Verunglückter Rechtsstreit”

  1. Wilhelm [Schoggo-TV]

    Ich kann mich nicht daran erinnern, daß mich je jemand gefragt hat, warum ich dies tue.
    Definitiv als Frager kann ich jene auschließen, welche sich stets um Ihre Mitbürger bemüht und engagiert geben sowie beim leisesten Hauch einer Schmutzkampagne sofort aufschreien -
    ganz im Gegenteil wurden und werden inzwischen gegen mich derartige Kampagnen gefahren, so kann man via Google u.a. erfahren, daß ich der hiesigen CDU-Mafia ein Freund wäre, was so oder so nicht stimmt.

  2. Jan

    Diesen Kommentar habe ich heute schon einige Male gesehen. Er passt aber nicht zum Text, weil ich mich nicht mit Ihnen oder irgendeiner “Kampagne”, sondern lediglich mit dem veröffentlichten Schreiben Ihres Anwaltes beschäftigt habe.

  3. Wilhelm [Schoggo-TV]

    Nun, ich kann nicht ständig das Rad neu erfinden um die Leute dazu aufzufordern, doch bitte einmal zu hinterfragen, warum ich tat, was ich meiner Meinung nach tun mußte – sorry.
    Vielleicht(!) hat mein Anwalt einen Fehler gemacht, aber dies tun andere Anwälte täglich, ohne daß sofort darüber berichtet wird, oder?
    Wenn also über mich und meinen Anwalt berichtet wird, so muß doch noch ein anderes Interesse dahinterstehen(?). Ich nehme einmal an, daß es sich bei diesem Interesse um das Internet bzw. die Angst von Bloggern vor Abmahnungen handelt. Wenn sich das Interesse aber so begründet, dann sollten auch die Hintergründe durch den Berichterstatter ausgeleuchtet werden – letzlich vielleicht auch in dessem eigenen Interesse. Denn vielleicht könnte er sich morgen in der Situation befinden, welche auch mich zum Handeln gewzungen hat.
    Ich habe bei Herrn Vetter unter #33 angegeben, wo ich mich näher zur Sache geäußert habe.

  4. Jan

    Es geht ja nicht nur um einen Fehler, sondern auch um den Sachverhalt an sich, wie er aus dem Anwaltsschreiben hervorgeht. Wer ein öffentlich zugängliches Blog führt, kann nicht darauf bestehen, dass es weder genannt noch verlinkt wird. Hier geht es letztlich nicht nur im Schoggo-TV vs. Mein-Parteibuch, sondern um Grundsätzliches bzgl. Verlinkungen.
    Alle anderen Details dieses “Falles” bewerte ich nicht. Jeder kann selbst bei Marcel Bartels oder im Lawblog nachlesen und auch Ihr Statement studieren, um sich eine eigene Meinung zu bilden.

    Am Rande bleibt mir nur übrig, anzumerken, dass mir Blogger, die Blogger abmahnen (lassen) grundsätzlich suspekt sind. Ich glaube, dass es elegantere Methoden gibt, Unstimmigkeiten zu lösen.

  5. Silkitomee Bloghunter » Blog Archive » Man sollte …

    [...] Ich habe nichts gegen Herrn Entenmann persönlich, wobei ich sicherlich keine Neutrale Haltung in der Sache einnehme wie Oldman. Doch neben all dem öffentlichen Gelächter und Amüsement, das man hier und dort und anderswo und dort und da findet und das einhellig feststellt, dass Herr Entenmann und sein Anwalt sich auf dem Holzweg befinden , dann sollte das für Herrn Entenmann Anlaß genug sein, dass er die Kiste leise zumacht und sich ein wenig in Selbstkritik übe. [...]