Xubuntu: Mit Xfce gegen akute Langsamkeit

18. February 2009

Manche mögen es ja gemütlich, aber mich macht es aggressiv. Lahme Rechner machen wirklich keinen Spaß, erst recht nicht, wenn es immer weiter bergab geht. Wobei es sich eher so anfühlt, als würde man mit einem schlecht aufgepumpten Klapprad und rostiger Kette bei Gegenwind bergauf fahren.
Mit der Zeit möchte man ja gehen und so verschlingt neuere Software immer mehr Power. Ein paar Möglichkeiten gibt es: Zum Beispiel die Hardware anpassen oder einfach gleich einen neuen Rechner kaufen. Arbeitsspeicher ist nicht mehr teuer, aber irgendwann sind auch hier alle Möglichkeiten ausgereizt.

Xubuntu 8.10 mit xfce elegant & mice 0.7

Xubuntu 8.10 mit xfce elegant & mice 0.7

Also musste ein neues System her. In meinem Fall nur ein neuer Desktop und so habe ich vor ein paar Tagen Kubuntu (KDE) verjagt und Xubuntu (XFCE) installiert. Ein Desktop, der sogar mit extrem alter Hardware arbeitet. Vorweg kann ich nach ein paar Tagen aktiver Nutzung schon sagen, dass ich nichts bereue! Es ist ja kein Systemwechsel und so kann ich meine gewohnte Software weiterhin verwenden. Der einzige Unterschied ist, dass plötzlich alles schneller ist. Daran muss man sich wirklich erstmal gewöhnen. Den ganzen Beitrag lesen »

Die Gnade der späten Recherche

11. February 2009

Sich auf Wikipedia zu verlassen ist bekanntlich nicht immer ungefährlich. Diese Erfahrung mussten in den letzten Tagen auch zahlreiche Medien bei der Berichterstattung über den neuen Wirtschaftsminister machen. Ohne weitere Überprüfung übernahmen sie den nicht vorhandenen Wilhelm.
Auch ich wäre locker in die Falle reingetappt, da auch ich den Namen des Übergangs-Ministers von seiner Wiki-Seite übernommen habe – wie es sich für einen dilettanten Blogger gehört, natürlich ohne weitere Überprüfung. Trotzdem Schwein gehabt: Ich habe nur die relative Kurzfassung übernommen und war sowieso mal wieder viel zu spät an der Sache dran. Reicher geworden bin ich um die Selbsterkenntnis, dass auch meine Recherche-Fähigkeiten ausbaufähig sind, um es mal sehr positiv zu formulieren.

Solidarität und Schutz nur für Große?

17. November 2008

Ein paar ereignisreiche Tage liegen für die deutsche Wikipedia zurück. Es begann damit, dass der Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann per Einstweiliger Verfügung veranlasste, dass wikipedia.de nicht mehr mit de.wikipedia.org verknüpft werden durfte. Das war an diesem Tag zu Recht der ganz große Aufreger in der Netzwelt und folglich gab es schon nach kurzer Zeit einen Rückzieher.
Traditionelle Medien, Foren und viele, sehr viele Blogger thematisierten den Fall. Weiterer Nebeneffekt: Wikimedia Deutschland darf sich über Spendenrekorde und grandioser PR freuen. Gleichzeitig darf man von einem PR-GAU für den bis vor kurzem noch unbekannten Herrn Heilmann und die Linkspartei sprechen. Für Gegner ist es das gefundene Fressen, denn so kann man genüsslich Phrasen über die SED-Vergangenheit schwingen. Das ist pure Polemik, über die sich jedoch die Linkspartei nicht beschweren sollte. Wer der gesamten Netzwelt eine solche Steilvorlage gibt, muss definitiv bestraft werden und lernt hoffentlich daraus. Den ganzen Beitrag lesen »

PressConcept Weblog

15. November 2008

Zweifelsohne ist es hier ruhig geworden. Daraus zu schließen, dass ich gar nicht mehr blogge, wäre ein Irrtum. Unter “blog.pressconcept.de” beschäftige ich mich zur Zeit mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Online-PR. Warum? In der Praxis beschäftige ich mich schon seit 1992 mit Pressearbeit und da gibt es einiges zu erzählen. Die Idee, u.a. daraus ein Blog zu machen, entstand recht spontan und solange mir nicht der Stoff ausgeht, werde ich es regelmäßig füttern.

Heute schon getwittert?

8. August 2008

Sinnlos, überflüssig und ein Angriff auf die Privatsphäre – ergo: Eine weitere Web 2.0-Anwendung, die die Welt nicht braucht. Genau deswegen twittere ich jetzt auch und belästige damit die Leser dieses Blogs. Mit der WordPress-Erweiterung MyTwitter kann man die Updates im eigenen Blog darstellen, zum Beispiel wie hier in der Sidebar.
Sinnlos und überflüssig werden auch all meine Twitter-Posts bleiben, sonst macht das ja auch keinen Sinn.